|
Unsere Reisen dorthin
7 Tage Ostern
4 Tage Bukowina
Kamjanetz PodilskiStädte und Regionen der Ukraine
Die alte podolische Grenzfestung, erbaut an den Felsschluchten über dem Fluss Smotrytch und für Jahrhunderte südöstlichster Posten des Königreichs Polen, bietet mit ihren ca. 170 Kulturdenkmälern ein sagenhaftes Ensemble architektonischer Baukunst. Erstmals in den Chroniken erwähnt wird die Stadt im Jahre 1106 und ist damit eine der ältesten des Landes.
Besonders sehenswert sind das Armenische Viertel, die Festungsanlage, deren Ursprünge ins 11. Jahrhundert zurückreichen, und die katholische Peter-und-Paul-Kirche, welche während der türkischen Belagerung in den Jahren 1672 bis 1699 als Moschee genutzt wurde. Das in dieser Zeit vor der Kirche errichtete 36 Meter hohe Minarett ist nach der Rückeroberung nicht zerstört worden. Man setzte auf die Spitze eine Marienfigur, die den Dank der Polen über die Vertreibung der Türken aus der Stadt symbolisieren soll.
Kamjanetz Podilski steht auf der Kandidatenliste zur Aufnahme in das Unesco Weltkulturerbe Programm. In den letzten Jahren ist die Stadt auch durch die alljährlich stattfindenden Heißluftballon- Wettbewerbe bekannt geworden, bei denen auch Privatpersonen mit einem Ballon mitfliegen können.
Interessant ist die Gegend um Kamjanetz für Höhlenforscher und Hobbyspeleologen. In den umliegenden Karstgebieten sind im Laufe der Jahrmillionen zahlreiche ausgedehnte Höhlensysteme entstanden, die mit qualifizierten Führern besuch- und erforschbar sind.
Daneben laden die umliegenden Flüsse Dnister, Smotrytch und Sbrutsch mit eindrucksvollen Burgruinen an den Ufern, Stromschnellen und gemächlichen Flußabschnittten sowie ein nahegelegener Stausee Kanu- und Paddeltouristen zu einem erholsamen Aktivurlaub ein.
Chotyn
Der bedeutenden Festungsstadt am Dnjestr, unweit der Städte Czernowitz und Kamjanetz Podilski gelegen, fiel im Laufe der Jahrhunderte auf Grund ihrer exponierten Lage als Dnister- übergang immer wieder eine strategisch wichtige Rolle bei der Verteidigung der Handelswege und der Grenzen des jeweils herrschenden Staates zu. Es regierten wechselnd Moldawier, Polen, Türken und Russen, die der Stadt ihren Stempel aufdrückten.
Die Festung Chotyn steht für die entscheidenden Schlachten des polnischen Heeres - unterstützt von Kosaken und Moldauern - gegen die Türken in den Jahren 1621 und 1673, deren Eroberungszügen hier Einhalt geboten wurde.
Diese Seite bookmarken bei...
|